Arbeitgeber

 


Arbeitgeber sind seit 1. Januar 2003 laut Gewerbeordnung (§109 GewO)  verpflichtet, ausscheidenden Arbeitnehmern nach Aufforderung ein „wohlwollend“ formuliertes Arbeitszeugnis auszustellen. Diesen Anspruch hat man übrigens auch bei nur kurzfristiger Beschäftigung.

 

   

 

 

Der Arbeitnehmer kann hier zwischen einem einfachen Arbeitszeugnis, das nur die Art und Dauer der Beschäftigung beinhaltet, oder einem ausführlichen Zeugnis wählen. Dieses beinhaltet neben einer ausführlichen Beschreibung auch die Bewertung der Arbeitsleistungen des Angestellten. Den Anspruch auf das Zeugnis kann man im Übrigen bis zu 3 Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einfordern.
 
Wer hat Anspruch?
 

  • Jeder in irgendeiner Form Beschäftigte im Unternehmen. Also ehemalige Angestellte, Azubis, Praktikanten und selbstverständlich auch Leiharbeitnehmer beim Ausscheiden aus einer Zeitarbeitsfirma. 
  • Wer noch in Anstellung ist, hab Anspruch auf ein Zwischenzeugnis.

   
Wie sollte ein Arbeitszeugnis aussehen?
 

  • Format: In der Regel eine bis zwei Din A4-Seiten auf sauberem Paper – oder branchenübliche Formate
  • Inhalt: Das ausführliche Zeugnis muss neben den Personalien des Arbeitnehmers die Dauer des Arbeitsverhältnisses, eine  Stellenbeschreibung und eine Bewertung über die Leistung und das Verhalten des Arbeitnehmers enthalten.
  • Formatierung: Es dürfen keine Formatierungen wie „Anführungszeichen“, Fett oder Kursivdruck verwendet werden, die der Aussage eine bestimmte Wertung geben. (Er erledigte seine Aufgaben stets zu unserer „vollsten“ Zufriedenheit.) Ebenso sind Geheimcodes oder das Werten mit Ausrufe- oder Fragezeichen unzulässig.
  • Formulierung: Die Aussage muss der Wahrheit entsprechen und dabei wohlwollend klingen.  Aussagen wie „Seine Arbeitsleistung war sehr schlecht …“ müssen schön umschrieben werden. Übersetzungen und eine Notenskala gibt es hier …

 
Das Arbeitszeugnis lässt viel Spielraum für Missverständnisse. Formulierungen werden unterschiedlich ausgelegt und Aussteller geben so oft unbewusst schlechte Noten. Arbeitnehmer merken dies häufig nicht, da sie die gängigen „Codes“ nicht deuten können. Gut also, dass das Arbeitszeugnis nur ein Bestandteil der Bewerbung ist und in den meisten Unternehmen nur den Gesamteindruck abrundet und zum Validieren der im Lebenslauf angegebenen Daten dient. Vielleicht setzt sich zukünftig auch das Handling anderer europäischer Länder durch, in denen viel mit Empfehlungsschreiben gearbeitet wird.


In eigener Sache:

das heldenblog ist zurück. Wie man sieht wurde das heldenblog im Rahmen des Launchs unserer Karriereplattform überarbeitet. Das und die Arbeiten an unserem ersten Update der Jobbörse in Sachen Usability haben uns viel Zeit gekostet. Doch ab heute geht es in alter Frische weiter – bereit für Heldentaten!

 

Erstellt von Andreas Teichert am 07.06.2010 00:00
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In den letzten Wochen und Monaten nahmen die Meldungen über bevorstehende Zeitarbeitsmessen wie im Frühjahr üblich rapide zu. Auf diesen regional und regelmäßig stattfindenden Zeitarbeitsmessen (ich selbst habe als Personaldisponent an einigen teilgenommen) können sich Zeitarbeitsunternehmen ins rechte Licht rücken, offene Stellen promoten und zugleich versuchen, diese zu besetzten. Schade ist nur, dass der bittere Beigeschmack der „Zwangseinladung“ von Arbeitssuchenden an dem Ganzen haftet. Denn die Agenturen drohen mit Sanktionen bei Fernbleiben von den Messen. Aber es werden sehr wohl viele qualifizierte Gespräche geführt und letzten Endes auch Stellen erfolgreich besetzt.
  
Grundsätzlich eine tolle Sache, warum nicht alle Wege nutzen, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen zu bringen. Für potenzielle Arbeitnehmer ist dies sicherlich eine Möglichkeit, sich offensiv zu präsentieren und seine Chancen auf eine anspruchsvolle und vor allem passende Stelle zu erhöhen.

 

Hier ein paar Tipps zum erfolgreichen Bewerben auf (Zeit-)Arbeitsmessen:
   
  • Offensiv das Gespräch suchen, der Smalltalk am Messestand ist die Vorstufe zu einem Vorstellungsgespräch.

 

  • Seien Sie vorbereitet: Lebenslauf, Qualifikationen, gewünschte berufliche Ausrichtung („Ich mache alles.“ paßt hier nicht) müssen auch hier sitzen.

 

  • Auch bei lockerem Rahmen die Grundregeln eines Vorstellungsgesprächs nicht vergessen.

 

  • Mit Sätzen wie: „Ich habe da ein problem.“ einzusteigen, verspricht keinen Erfolg.

 

  • Bei Fragen, einfach fragen. In welchen Bereichen sind sie tätig? Haben sie offene Stellen die für mich interessant sein könnten? Wenn ja, welche?

 

  • Ausreichend neutrale Bewerbungsmappen bereithalten.

 

  • Wenn Sie das Gefühl haben, beim Richtigen gelandet zu sein und Chancen auf eine Zusammenarbeit sehen, bitten Sie ruhig um einen Termin zu einem Vorstellungsgespräch.

 

Die Messen bieten in der Regel aber noch mehr: Branchenverbände informieren über Funktionsweisen der Leiharbeit und Neuerungen, wie beispielsweise der iGZ in Oldenburg. Vorträge, je nach regionalen Schwerpunkten, runden das Ganze ab.

 

Zum Schluss noch Aktuelles aus der Zeitarbeitsbranche:

 

Das „Modell Schlecker“ ist zukünftig so nicht mehr möglich, denn die Tarifverträge wurden entsprechend angepasst und ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist getan.

 

Die AMP-Anwender unter den Personaldienstleistern sind zu zügigem Handeln gezwungen, denn die knapp 30 Änderungen müssen bis April umgesetzt werden um Equal Pay und Equal Treatment nicht anwenden zu müssen. Die Entgelttarifänderungen werden übrigens im kommenden Juli 2010 gültig.

Erstellt von andreas teichert am 30.03.2010 10:15
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Oh Schreck … gerade hab` ich über den Twitter-Stream von @ibusiness_de einen Link zu einer aktuellen Studie des US-Shoppingportals retrevo.com bekommen, deren Ergebnisse ich für mehr als besorgniserregend halte.

 

Aus der Studie geht hervor, dass knapp die Hälfte der 1000 in USA befragten Social Media User Facebook oder Twitter auch nachts (!) oder unmittelbar nach dem Aufwachen checken.
Immerhin noch 42% der User gaben an, dass der Social Media Check-Up zumindest die erste Tat am Morgen sei. Hmmm … und was is mit Toilette?

 

Wie auch immer … was mir echt ganz gewaltige Bauchschmerzen bereitet, ist die Aussage, dass ganze 11% der unter 25-Jährigen für eine Social Media Nachricht sogar den Sex unterbrechen würden! Wie kaputt ist das denn!? Also für meinen Geschmack ist es spätestens hier etwas zu social! Oder besser gesagt: Anti-social!

 

Ja, ich bin defiintiv ein Verfechter von technischem Fortschritt, Internet und Social Media - ohne Zweifel. Wenn ich mir diese Ergebnisse aber so durch den Kopf gehen lasse, stellt sich mir unweigerlich die Frage, wie lange es wohl noch dauert, bis  …

 

  • sich das erste Paar online traut, ohne sich jemals im wirklichen Leben begegnet zu sein
  • man sich Cyber-Kinder in einem Online-Baukasten selbst zusammenstellen und diese dann virtuell „großziehen“ kann (mir fällt da grad das Tamagtochi ein)
  • stayfriends.de von einem Online-Scheidungsanwalt übernommen wird, der auch noch Tipps zum gütlichen Nebeneinander in der virtuellen Welt gibt
  • festgestellt wird, dass bei den Berechnungen zur demograhischen Entwicklung eine wichtige Einflußgröße - Social Media - unberücksichtigt geblieben ist

 

… und wir am Ende aussterben!

 

Mensch Kinders, gebt doch auch der (analogen) Welt eine Chance!  

P.S.: Der Anfang vom Ende … Andreas hat mir eben einen Link zukommen lassen, der mich echt nachdenklich stimmt … und meinen ersten Punkt – die Online-Hochzeit – quasi wie einen alten Hut, den Western von gestern oder die Nachrichten vom Vortag aussehen läßt: Eine belegbare Online-Trauung gab`s offensichtlich schon im Jahr 2007! Soll ich jetzt wirklich noch weiter recherchieren? Angst und Bange wird mir da …

Erstellt von jürgen satorius am 18.03.2010 16:00
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Gestern bin ich auf einen Artikel in Sina`s Blog gestossen, in dem sie schreibt, daß sie durch unsere Aktion „Helden gesucht!“ dazu bewegt wurde, sich auch als Knochenmarkspender bei der DKMS zu registrieren. Schon die Überschrift „Tat garnicht weh.“ finde ich klasse, denn viele Leute glauben immer noch, um Knochenmarkspender werden zu können muß man erst mal „Schmerzen“ erleiden.

 

Das ist natürlich Quatsch. Selbst die Knochenmarkspende (Stammzellenspende) an sich ist heute nicht schmerzhafter als eine Blutentnahme – mehr is es nämlich auch nicht! Nix Rückenmark punktieren oder so …

 

Grundsätzlich muß ich sagen, daß ich wirklich sehr bewegt bin, wieviele Leute unsere Aktion angesprochen hat – vor allem auch außerhalb unseres persönlichen Netzwerks - und wieviele sich daraufhin bei der DKMS als potenzielle Spender registriert haben.

 

Nun, fernab von Karrieremessen, Stellenanzeigen und Arbeitsmarktstudien ist es für mich persönlich eine tolle Erfahrung und unschätzbare Bereicherung, soviel Zuspruch und Hilfsbereitschaft zu erfahren und ich hoffe, dass diese Welle sich weiter ausbreitet und sich bald passende Spender für Eva und andere Betroffene finden!

 

Nochmals vielen Dank an alle, die sich registriert haben! Vor allem auch Dir, Sina!
Und ganz wichtig: Jetzt bloß nicht gut sein lassen, sondern weitersagen … und noch viele weitere Helden finden! Ddenn ... jeder Einzelne zählt!

Erstellt von jürgen satorius am 18.03.2010 10:25
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Von Social Media Evangelisten und Web 2.0 Wanderpredigern

 

Vor ein paar Wochen hat Blogger, Journalist und Verbal-Dampfwalze Don Alphonso alias Rainer Meyer mit seinem FAZ-Artikel über „Die Schelmexperten des sozialen Internets“ den dort angesiedelten Beratern eine gewaltige virtuelle Ohrfeige verpasst. Sehr böse. Und sehr pauschalisiert, wie ich finde. Obwohl ich den „guten“ Don ob seiner – nennen wir`s mal unverwechselbaren Art – (un)heimlich verehre, so war ich diesmal doch auch ein wenig echauffiert.

 

Nicht zuletzt, weil ich als Zaungast des sozialen Medienzirkus Maximus jegliche Entwicklung dort gespannt mitverfolge und einige der in Frage gestellten Experten tatsächlich auch ernsthaft als solche schätze. Ohne Zweifel – auch das soziale Internet wird vor Scharlatanen nicht verschont bleiben. Ebensowenig wie die analoge Realität davor verschont geblieben ist. Schelme finden wir immer und überall! Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Oder besser gesagt: Holzauge sei wachsam! Pauschal niedere Absichten zu unterstellen und indirekt das Mißtrauen gegenüber den neuen Technologien selbst zu schüren, erscheint mir aber eher kontraproduktiv.


Don Alphonso`s Popularität begründet sich zu einem großen Teil auf dessen polarisierender Persönlichkeit, vor allem seiner derben Ausdrucksweise. Nun, vielleicht war es ja doch nur ein weiterer Selbstmarketing-Geniestreich des Don – zumindest reagierte die digitale Parallelwelt ja auf seinen Artikel. Echt trollig


Wie auch immer. Ich für meinen Teil gebe an der Stelle nur noch folgendes zu bedenken: Wenn man jemanden (verbal) an`s Kreuz nagelt, muß man mit einer folgenschweren Auferstehung rechnen! In diesem Sinne …


Abschliessend trotzdem - oder gerade deswegen - noch ein paar Links zu einigen wirklich interessanten Artikeln rund um Social Media:


 

Eine schöne Woche noch!

Erstellt von jürgen satorius am 08.03.2010 13:37
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Pünktlich zum Wochenende gibt es die Fortsetzung unserer Serie „interessante Vorbeschäftigungen".

 

In Teil 1 der Serie haben wir uns ja mit den teils kuriosen Vorbeschäftigungen von Hollywoodgrößen beschäftigt. Doch auch die deutsche Moderations- und Politprominenz hatte vor ihrem Durchbruch teilweise Jobs und Studiengänge gemeistert, die man nicht unbedingt von ihnen erwartet hätte:

 

  • Wussten sie, dass Comedygröße und Moderationstalent Oliver Pocher ausgebildeter Versicherungskaufmann ist?

 

  • „Bitte schnallen Sie sich an und bringen Sie ihre Rückenlehnen in eine aufrechte Position.“ Dieser Text dürfte Sabine Christiansen, Fernsehmoderatorin, Journalistin und Produzentin nur allzu gut bekannt sein, denn sie arbeitete 7 Jahre lang als Stewardess bei der Lufthansa. Auch sie konnte in dieser Zeit das Rätsel um den erhöhten Tomatensaftverbrauch in Flugzeugen leider nicht lösen.

 

  • Das DSDS-Jury-Mitglied Nina Eichinger studierte vor ihrem Start in der Musikbranche Umweltwissenschaften. Jetzt schützt (oder versucht dies zumindest) sie die Umwelt vor den „Gesangsleistungen“ vieler Kandidaten mit falschem Selbstbild.

 

  • Jörg Pilawa versuchte sich seinerzeit erfolglos als Student der Medizin und anschließend der Geschichte. Beides ging schief, was ihn aber heute wahrscheinlich nicht mehr sonderlich stören wird. Denn die Anschaffung einer eigenen Insel in Kanada, wie sie auch Nicolas Cage oder Diana Ross besitzen, wäre ihm dann sicherlich nicht so leicht gefallen. Die Insel kann man übrigens für einen Sommerurlaub mieten …

 

  • Unser Ex-Bundeskanzler, Gerhard Schröder und der als Turnschuhminister bekanntgewordene Joschka Fischer verdienten sich ihre Brötchen vor ihrem Einstieg in die deutsche Politik übrigens als Kaufmänner im Einzelhandel. Gut, dass die Eisen- beziehungsweise Spielwarenhändler damals nicht auf das „Prinzip Schlecker“ setzten ;o)

 

Was es sonst noch an Neuigkeiten gibt:

 

Aus der Zeitarbeitsecke hört man immer mehr positive Meldungen. Manche Dienstleister dürfen wieder zurück in der Gewinnzone begrüßt werden und viele Unternehmen setzten jetzt wieder vermehrt auf den Einsatz von Leiharbeitspersonal, wie beispielsweise Ford in Saarloius.

 

Im Messekalender München steht für dieses Wochenende mit der Milk 2010 die erste europäische Karrieremesse für Homosexuelle.

 

Schönes Wochenende!

Erstellt von andreas teichert am 05.03.2010 14:07
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Teil 2 unserer Social Media Reihe haben wir ja dem klassischen Weblog gewidmet. Hierzu habe ich noch zwei interessante Links, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:


Warum sollten sie bloggen? Ein paar Gründe dazu liefert Typepad


Wer bloggt wo wieviel und aus welchem Grund – hier die ultimative Grafik …



So, und in unserem heutigen Beitrag wollen wir uns den Microbloggingdienst Twitter mal etwas genauer ansehen.



Microblogging - in der Kürze liegt die Würze



Es ist wie`s ist und auch die erbittertsten Gegner können es nicht mehr leugnen – Twitter ist nicht mehr nur ein vorübergehender Hype, sondern mittlerweile ein ernstzunehmendes Kommunikationsinstrument im Web 2.0.



Nun, durchaus berechtigt ist dabei die Frage, inwieweit echte Kommunikation im 120-Zeichen Format denn überhaupt stattfinden kann. Nachvollziehbar sollte aber auch für den Nicht-Kommunikationswissenschaftler sein, dass manche Arten von Kommunikation nicht zwingend eines abendfüllenden Kamingesprächs oder einer schriftlichen Abhandlung bedürfen. Aus eben genau diesem Grund hat die SMS bis heute überlebt. Kommunikation ist eben nicht gleich Konversation.



What are you doing?



"Was machst du gerade?" - das war ursprünglich die zentrale Frage, auf der Twitter aufbaute. Heute titelt ein dezentes "What`s happening?", also "Was geht ab?" das Eingabefeld für die Tweets, die Kurznachrichten bei Twitter.  


Der Wechsel der zentralen Frage spiegelt wohl auch am deutlichsten den Wechsel von einem eher auf private Nachrichten ausgelegten Dienst hin zu einem Massenmedium, das in erster Linie der breiten Streuung von Informationen dient. Und genau das macht Twitter auch aus ökonomischer Sicht so interessant.



„die helden der arbeit unterstützen das projekt „eva sucht helden!“ http://bit.ly/9ygxey #helden #eva #leukämie“ - 110 Zeichen inklusive einem Link zum ausführlichen Inhalt und alles ist gesagt. Und im Idealfall erreicht Ihre Nachricht – vorausgesetzt der Inhalt ist interessant genug – durch einen „Re-Tweet“ mehrere tausend Leser.



So, die Controller können jetzt mal ihre Taschenrechner zücken und ausrechnen, wie denn der ROI wäre, wenn …


Regelmässig und auf hohem Niveau genutzt, d.h. mit qualitativ hochwertigen und vor allem nützlichen Inhalten im Hintergrund, kann Twitter sehr schnell sehr positiv auf das Branding eines Unternehmens – oder die Reputation eines Einzelnen – auswirken.



Aber Vorsicht! Was auch bei Twitter – ebenso wie beim klassischen Blog -absolut wichtig ist: Bleiben sie authentisch! Plumpe Werbebotschaften werden unter Umständen mit dem Abspringen oder gar mit einem gänzlichen Ausbleiben von Followern bestraft! 



Wie geht`n das?



Wie Twitter im Detail funktioniert, d.h. wie man zu einem professionellen Account kommt, welche Tools man integrieren kann und worauf man bei der Nutzung im Allgemeinen achten sollte, werde ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen, denn hierzu gibt`s bereits jede Menge toller Anleitungen im Netz, wie beispielsweise bei blogaboutjob oder auf Jochen Mai`s Karrierebibel-Blog.



Beide Blogs bieten ausgezeichnete Inhalte rund um das Thema Twitter und stellen auch zahlreiche weiterführende Links zur Verfügung. Hier findet man alles, was man am Anfang über das "Zwitschern" wissen muss, praxisorientiert und fundiert dargestellt.



Einem eigenen Twitter-Account sollte dann also nichts mehr im Wege stehen – jetzt liegt es an Ihnen.



Allen Unentschlossenen, Ungläubigen und Zweiflern möchte ich abschliessend noch einen Artikel der FAZ ans Herz legen, der die Aktivitäten deutscher Großunternehmen in punco Social Media beleuchtet und darstellt, wie viele Menschen diese damit erreichen.



Überzeugt?



Erstellt von jürgen satorius am 01.03.2010 16:08
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Es ist soweit, die DKMS hat schnell reagiert und die am Montag bestellten Typisierungspakete sind schon heute eingetroffen. Inhaltlich sind diese recht überschaubar:
Ein Anschreiben, eine Infobroschüre, die Einverständniserklärung zur Aufnahme in die Kartei und das wahrscheinlich Wichtigste - 2 Wattestäbchen zum Durchführen des Wangenabstrichs.

 

 

 

 

 


Wir legen gleich los …

 

  • Infobroschüre durchgelesen – sind jetzt doppelt motiviert und hoffen sehr, der dringend benötigte genetische Zwilling für einen Menschen in Not zu sein!
  • Die Einverständniserklärung ist zügig ausgefüllt – 2 Minuten und keine unangenehmen Fragen, außer der nach dem Gewicht ... ;o)
  • Dann geht’s an die Wangenabstriche. Tut nicht weh und dauert ebenso nur 2 Minuten – so einfach geht´s!
  • Jetzt lassen wir diese noch wie in der Anleitung beschrieben kurz trocknen und verpacken sie in dem mitgelieferten Rücksendeumschlag – das war´s!

 

Insgesamt hat das Ganze, inklusive unserem Fotoshooting, gerade mal 10 Minuten gedauert.

 

Bilder dazu finden Sie auf www.facebook.de/dieheldenderarbeit - ein Profil bei Facebook ist übrigens nicht nötig, um die Aktion mit zu verfolgen.

 

Unsere Proben werden jetzt in einem Dresdner Labor untersucht. Anschließend werden wir in das zentrale Knochenmarkspender-Register in Ulm eingetragen. Dieser Prozess dauert ungefähr 4 Wochen und wird mit dem Versand der Spendercard abgeschlossen.

 

Mit etwas Glück können wir auf diesem Weg einem Menschen ein gesundes Leben ermöglichen. Die DKMS ist übrigens weltweit tätig, was die Chance auf einen Treffer erhöht.

 

Wir haben bis jetzt schon sehr viel positive Resonanz zu „Helden gesucht – würden Sie ein Leben retten wenn Sie könnten?“ bekommen und hoffen, auf diesem Weg den Einen oder Anderen motiviert zu haben, sich einfach und schnell typisieren zu lassen.

 

Diese Aktion kostet Sie ein paar Minuten und schenkt vielleicht einem Leukämiekranken viele Jahre!

Hier noch ein paar Statements ... 

 

... besonders freuen wir uns über die Rückmeldung von Eva:

 

„Wow, bin begeistert, die Einbindung ist super geworden ... großes ankeschön!!!“

 

„Danke für Ihre Nachricht und Respekt vor Ihrem Engagement in diesem fall …“

 

„… danke für die Info – DKMS-Aktion läuft auch schon – ich bleib dran!“

 

Erstellt von andreas teichert am 24.02.2010 10:33
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Eva sucht Helden und wir sind dabei! Durch einen Ffreund sind wir auf Eva´s Aktion aufmerksam geworden und wir fühlen uns angesprochen. Eva hat sekundäres MDS, eine seltene Form von Leukämie, und kann nur mit einer baldigen Knochenmarkspende überleben.

 

  
Sie ist mit diesem Schicksal leider nicht alleine. Viele warten dringend auf einen Knochenmarkspender und jährlich erkranken ca. 11000 Menschen in Deutschland neu an Leukämie. Das entpricht etwa einer Neuerkrankung alle 45 Minuten! Doch es konnten letztes Jahr knapp 2500 Menschen durch die Aktivitäten der KMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) gerettet werden - und dazu reichte in 80% der Fälle eine Blutentnahme! Wie es genau funktioniert lesen Sie hier.

Helden machen nicht viele Worte, darum in aller Kürze

 

dieheldenderarbeit.de - dahinter stecken in erster Linie Menschen und diese wollen nicht untätig sein, vor allem wenn helfen so einfach ist. Somit machen wir es vor, ergreifen die Initiative und werden unsere Aktivitäten in unserem Blog sowie auf www.facebook.de/dieheldenderarbeit dokumentieren. Bleiben Sie dran, sehen Sie wie einfach es sein kann zu helfen und entscheiden Sie selbst, ob auch Sie das Zeug zum Helden haben.

 

Schritt 1 – die Typisierung:

 

Kurzer Check ob wir geeignet sind - alles in Ordnung - und los geht’s mit der kostenlosen Bestellung der Typisierungspakete. Typisiert wird heutzutage übrigens per Wangenabstrich - der Arztbesuch bleibt erspart.

 

Jetzt heißt es erst mal abwarten, was uns der Postbote denn so bringt.

 

P.S.: Die DKMS unterstützt auch bei der Planung und Durchführung von Firmentypisierungen, die auch ohne Beeiträchtigung der Arbeitsabläufe durchgeführt werden können!

 

Erstellt von andreas teichert am 22.02.2010 13:01
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Wie in Teil 1 bereits angekündigt, werden wir uns in den nächsten Beiträgen unserer Social Media-Reihe den einzelnen Medien bzw. Instrumenten im Detail widmen.
In unserer heutigen Ausgabe nehmen wir das klassische Weblog mal etwas genauer unter die Helden-Lupe. 

 

To blog or not to blog, that is the question!

 

So wie sich seinerzeit schon der gute Hamlet in Shakespeare`s Tragödie den Kopf über die existenzielle Bedeutung seines Handeln zerbrochen hat, so quält sich auch heute mancher Digital Immigrant mit der Frage, ob denn vielleicht bloggen das ultimative Dopingmittel im technologisch-informellen Wettlauf mit den Eingeborenen der Informationsgesellschaft sein könnte.

 

Nun, neuesten Studien zufolge scheint sich diese Frage gerade selbst zu beantworten. Zumindest in Amerika zeichnet sich der Trend ab, dass die jüngere Generation das Interesse am klassischen Weblog verliert.  

 

Dass die Teens heute selbst weniger bloggen bedeutet aber keineswegs, dass das klassische Blog ausgedient hat. Vielmehr ist es so, dass sich mit der Entwicklung neuer Technologien die Möglichkeiten der Kommunikation gewandelt haben und die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse auf unterschiedliche Art und Weise befriedigt werden können. So nutzt die jüngere Generation heute verstärkt soziale Netzwerke, um mit ihrem Umfeld in Kontakt zu treten und zu kommunizieren.

 

Dennoch eignet sich das klassische Weblog, das gemäß seiner ursprünglichen Bedeutung eine öffentliche Publikation zu einem bestimmten Thema im Internet ist, in Bezug auf die meisten übrigen Zielgruppen nach wie vor hervorragend beispielsweise als Marketinginstrument für Unternehmen. Mit einem eigenen Corporate Blog eröffnen sich Unternehmen interessante Möglichkeiten, u.a. in puncto Branding

 

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die positiven Effekte eines Blogs auf die Suchmaschinenrelevanz des Unternehmensauftrittes im Web (SEO – Search Engine Optimization). Hier gilt nach wie vor der alte Grundsatz: Content is King! 

 

Wie bei allen sozialen Medien sollte aber auch bei einem ein Blog erst geprüft werden, ob es denn überhaupt in die Kommunikationsstrategie des Unternehmens paßt. Wenn ja, sollte man nicht einfach drauf losbloggen, sondern sich erst einmal mit den Grundregeln der Blogosphäre vertraut machen, um mit diesem Wissen schwerwiegende Fehler bei einem Corporate Blog erst gar nicht zu begehen.

 

So, und wer sich dann sicher und gewappnet genug fühlt, um mit einem eigenen Unternehmensblog zu starten, für den gibt`s hier noch eine kleine Starthilfe.

 

In diesem Sinne … viel Spaß und Erfolg beim Bloggen!

 

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Erstellt von jürgen satorius am 15.02.2010 16:13
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